| Biotechnologie: Zitronensäure - Glutaminsäure | |
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© stu
2003/05/03
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| Citronensäure
und Glutaminsäure werden heute mit Hilfe von Mikroorganismen hergestellt.
Zur Produktion von Citronensäure bedient man sich des Pilzes Aspergillus Niger, der bei niedrigen pH-Werten Citronensäure ausscheidet, da sein Citronensäurezyklus gestört wird. Zur Produktion von Glutaminsäure bedient man sich der Corynebakterien, die unter Biotin-Mangel (Biotin wird als Wuchsstoff benötigt) Glutaminsäure ausscheiden. Beide Stoffe werden in den Lebensmittelindustrie verwendet. |
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oxidativer
Glucoseabbau
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oxidativer Fettsäureabbau | |||
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Aspergillus niger auf
Melasse,
pH < 3,5 |
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4C
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6C | Citrat |
Citronensäure | |
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4C
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5C | 2-KetoGlutarat |
Glutaminsäure | |
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Corynebacterium glutamicum
auf Melasse,
Biotin-Mangel |
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| CO2 |
| Reinigung der Citronensäure: | Zugabe von
Ca(OH)2 => Calziumcitrat
Calziumcitrat + Schwefelsäure => Citronensäure und CaSO4 |
| Citronensäure | E 330 | Ca. 7% im Zitronensaft
enthalten, wurde früher aus Zitronen gewonnen.
Wird als Säureungsmittel in Limonaden, Bonbons, Marmelade und div. Fertignahrung eingesetzt. Verwendung auch in Brausepulver, als Kaffemaschienentkalker und in div. sauren Putzmitteln. |
| Glutaminsäure / Glutamate | E 620
- E 625 |
Glutaminsäure ist in
Proteinen enthalten, wurde früher vor allem in Japan aus Braunalgen
gewonnen.
Geschmacksverstärker in Fleisch und Wurstwaren, Fertiggerichten (Suppen, Saucen) und Würzmitteln (Suppenwürfel). Mögliche Nebenwirkung: "Chinarestaurant-Syndrom" (Kopfschmerzen, Schwindelzustände) |
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