| Schwefel & Schwefelverbindungen | |
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© stu
2004/05/05
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| Schwefel - Verbindungen kommen auch auf anderen Seiten vor. Um Wiederholungen zu vermeiden gibt es Links zu diesen Seiten. |
| Schwefel ist ein Nichtmetall, fest, gelb, geruchlos und verhält sich beim Erhitzen merkwürdig: Zuerst schmilzt der Schwefel, dann wird er dunkelrot und dünnflüssig, bei weiterem Erhitzen wird er plötzlich dickflüssig, dann wieder dünnflüssig und schließlich beginnt er zu verdampfen. Schüttet man diesen Schwefel in kaltes Wasser, so wird er "plastisch" (= verformbar). Nach einigen Tagen ist er wieder fest und gelb. |
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... nach einigen Tagen ist er wieder gelb und fest, da die Teilchen Zeit brauchen, sich wieder als Kristall anzuordnen. |
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(verformbar) |
| Verwendung: Zur Herstellung
von H2SO4, anderen Schwefelverbindungen, Gummiherstellung,
Papierherstellung, etc.
Gewinnung: Aus natürlichen Vorkommen (vulkanische Gebiete) und bei der Entschwefelung von Erdölprodukten. |
| Schwefel kann verschiedene
"Wertigkeiten" haben:
1) Wieviel wertig ist der Schwefel in H2S, in SO2 und in SO3 ? (siehe Lösungsseite) |
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| Schwefeldioxid als Konservierungsmittel (E 220) |
| SO2
ist eines der ältesten Konservierungsmittel, es wurde schon im Mittelalter
zum Konservieren von Wein verwendet. Typische "geschwefelte" Produkte sind
Trockenfrüchte, Wein und Fruchtsäfte. SO2 wirkt gegen
manche Bakterien und auch als "Antioxidans", das heißt: Es verhindert
unerwünschte Oxidationen indem es mit Sauerstoff reagiert, bevor der
Sauerstoff andere unerwünschte Reaktionen verursacht.
Nebenwirkungen: SO2 kann Übelkeit und Kopfschmerzen verursachen und bei Asthma-Kranken die Krankheit verschlimmern. Der ADI-Wert ( 0,7 mg) kann schon bei Genuss von 1 bis 2 Gläsern Wein überschritten werden (vor allem bei süßem weißem Wein). |
| ADI-Wert: | Acceptable Daily Intake = Menge in mg (Milligramm) pro kg Körpergewicht, die ein Mensch vermutlich täglich ein Leben lang ohne Schäden zu sich nehmen kann, (wird von der WHO festgelegt). |
| WHO: | World Health Organisation = Welt - Gesundheits - Organisation |
| 2) Schwefeldioxid reagiert
mit Wasser zu schwefeliger Säure.
3) Schwefeldioxid reagiert mit Sauerstoff zu Schwefeltrioxid. 4) Schwefeltrioxid reagiert mit Wasser zu Schwefelsäure. (siehe Lösungsseite) |
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| Schwefelige Säure und Salze der schwefeligen Säure |
| H2SO3 ist eine schwache Säure, sie zerfällt leicht in H2O und SO2. Von Bedeutung sind vor allem ihre Salze. |
| Sulfite und Hydrogensulfite
(E 221 bis 228) wirken in Lebensmitteln gleich wie SO2.
Natriumhydrogensulfit kann auch als Tintenkiller für blaue Füllfeder-Tinte verwendet werden (siehe auch click!!). |
| Formeln von Natriumsulfit
(E 221), Natriumhydrogensulfit (E 222), Calciumsulfit ( E 226) und Kaliumhydrogensulfit
(E 228).
(siehe Lösungsseite)
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| Gips CaSO4 |
| Gips kommt in der Natur
vor, im Gips-Kristall (CaSO4 . 2 H2O) sind auch Wasser-Moleküle
enthalten. Beim Erhitzen auf 120-130°C ("Gips-Brennen") gibt der Gips
einen Teil des "Kristallwassers" ab. Rührt man "gebrannten Gips" mit
der richtigen Menge Wasser ab, so wird das Wasser wieder in den Kristall
eingebaut und der Gips wird wieder fest.
Gips wird als Baustoff verwendet ("Gipskarton", etc.). CaSO4 entsteht auch als Abfallprodukt bei der Rauchgasentschwefelung und bei verschiedenen Prozessen in der chemischen Industrie. |
| 5) Beim Neutralisieren von Schwefelsäure mit Calciumhydroxid entsteht Gips. (siehe Lösungsseite) |
| Schwefelwasserstoff H2S |
| H2S ist ein farbloses giftiges brennbares Gas. Faule Eier riechen nach H2S. Dieser üble Geruch warnt uns vor verdorbenem Eiweiß. Die Salze des Schwefelwasserstoffes sind die Sulfide. Viele Metalle kommen in der Natur als Sulfide vor. |
| Wenn man Salzsäure
auf FeS einwirken lässt, beginnt es nach faulen Eiern zu stinken:
6) Reaktionsgleichung? 7) H2S verbrennt unter Bildung von Wasser und Schwefeldioxid. (siehe Lösungsseite)
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