| Stickstoffkreislauf - Nitrate | |
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©stu2007/01/08
(last update)
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| Ammoniumsalze |
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| NH3
bildet mit Wasser eine Lauge: NH3 + H2O => NH4OH
(Ammoniumhydroxid)
Das Ammonium-Ion (NH4+) ist einwertig und verhält sich in Salzen wie z. B. Natrium. |
| Reaktionsgleichungen:
1) Aus Ammoniak und Wasser entsteht Ammoniumhydroxid. 2) Ammoniak reagiert mit Salzsäure zu Ammoniumchlorid. 3) Ammoniumhydroxid reagiert mit Salzsäure zu ..... 4) Aus Ammoniak und Salpetersäure läßt sich Ammoniumnitrat herstellen. 5) Aus Ammoniumhydroxid und Schwefelsäure entsteht ..... (Siehe Lösungsseite) |
| Nitrate |
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| Nitrate sind Salze der Salpetersäure, sie werden als Düngemittel und für die Herstellung von Sprengstoffen benötigt. |
| Harnstoff |
| Menschen und Tiere bauen das in der Nahrung enthaltene Eiweiß ab und scheiden Harnstoff aus. Harnstoff = CO(NH2)2 |
| Stickstoffdünger |
| Menschen und Tiere brauchen
Stickstoff in Form von Eiweiß. Eiweiß wird von den Pflanzen
aus Stickstoffverbindungen hergestellt, die sie aus dem Boden aufnehmen:
Wenn auf einem ha (10.000 m2) Kartoffeln angebaut werden, so werden dem Boden 160 kg Stickstoffverbindungen entnommen. Wie wird dem Boden Stickstoff zugeführt? - Pflanzen und Tiere, die
verrotten (Kompost, etc.),
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Bei Blitzschlag und bei Verbrennungen entstehen aus Stickstoff und Sauerstoff (Luft) Stickoxide. |
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Stickoxide reagieren mit Sauerstoff und Wasser, dabei entsteht Salpetersäure, die in den Boden kommt. |
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Mit den Pflanzen
verliert der Boden Stickstoffverbindungen und andere wichtige Stoffe.
Daher müssen diese Stoffe dem Boden wieder zugeführt werden. |
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Knöllchenbakterien
leben in Wurzelverdickungen von Erbsen, Bohnen, Senfsaat, etc.
Sie machen Stickstoffverbindungen aus dem Luft-Stickstoff. Dieser kann dann von den Pflanzen aufgenommen werden. |
| Wodurch verliert der
Boden Stickstoffverbindungen?
- durch die Ernte von Pflanzen
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| "Kunstdünger" enthalten
Nitrate, Ammoniumsalze und/oder Harnstoff:
Übung:
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| Überdüngung:
Wenn zu viel gedüngt wird, kann die Erntemenge bis zu einem gewissen
Grad gesteigert werden, allerdings enthalten die Pflanzen dann mehr Wasser
und weniger wertvolle Stoffe. Ab einer gewissen Menge wird der Ernteertrag
geringer und die Pflanzen enthalten Rückstände von Düngemitteln
(Nitrate). Überschüssiger Dünger wird aus dem Boden ausgewaschen
und landet im Grundwasser (= eventuell Trinkwasser).
Da Düngemittel teuer sind, wird allerdings kaum jemand absichtlich überdüngen, da die Landwirte für ihre Produkte eher schlecht bezahlt werden. |
| Nitrat und Nitrit in Lebensmitteln |
| Manche Pflanzen speichern
bevorzugt Nitrate (Rettich, Salat, Spinat, etc.).
Fleischprodukte (Schinken, Würste) werden mit Nitraten bzw. Nitriten versetzt, um das Wachstum von gefährlichen Mikroorganismen zu verhindern (z. B. Botulinus-Bakterien). Kalium- und Natriumnitrit (E 249, E 250), sowie Kalium- und Natriumnitrat (E 251, E 252) werden zum "Pökeln" von Fleisch verwendet und wirken nicht nur konservierend, sondern sorgen auch für die rote Farbe von Schinken und Würsten. Trotz aller Nebenwirkungen (gefährlich für Säuglinge, krebserregend im Tierversuch, etc.) werden durch Pökelsalz viele schwere Lebensmittelvergiftungen vermieden. |
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