| Eine chemische Reaktion |
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| Eisen und Schwefel werden im Verhältnis 7:4 gemischt. Die eine Hälfte des Gemenges wird auf seine Eigenschaften untersucht, die andere Hälfte wird durch Erhitzen zur Reaktion gebracht und danach untersucht: |
| Physikalische Vorgänge: |
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Dichte 7,9 Schmelztemp.>1500°C magnetisch |
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Dichte ca. 2, Schmelztemp. ca. 120°C nicht magnetisch, |
Fe + S = 7 : 4 |
gut mischen |
in 2 Hälften teilen |
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1. Hälfte in RG1 |
2. Hälfte in RG 2 |
| Untersuchung des Gemenges: | |
| Was passiert bei der Zugabe von Wasser? |
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| Was passiert bei Zugabe von Salzsäure? |
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| Man könnte das Gemenge aus Fe und S auch mit einem Magnet trennen: Eisen ist magnetisch und bleibt am Magnet hängen, der Schwefel bleibt übrig. Das Mischen von Substanzen und die Trennung mithilfe eines Magneten, durch Filtrieren oder Destillieren, etc. sind physikalische Vorgänge. Dabei bleiben die Stoffe unverändert und behalten ihre Eigenschaften. |
| Nun zur chemischen Reaktion: |
RG1 |
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| Untersuchung des entstandenen Stoffes: | |
| Lässt er sich mit Wasser noch in Fe + S trennen? | Wie reagiert der Stoff auf Zugabe von Salzsäure? |
1. Hälfte |
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2. Hälfte |
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| Die Verbindung FeS ist ein
anderer Stoff als Fe und S, er sieht anders aus, hat eine andere Dichte,
eine andere Schmelztemperatur und verhält sich auch anderen Stoffen
gegenüber anders als die Ausgangsstoffe. Beim Erhitzen hat eine chemische
Reaktion stattgefunden, die sich mit physikalischen Mitteln
nicht mehr rückgängig machen lässt.
Neben den stofflichen Veränderungen bei chemischen Reaktionen passieren auch Energie-Umsetzungen: Zum Starten dieser Reaktion wird Aktivierungsenergie benötigt und wenn die Reaktion begonnen hat, wird Reaktionsenergie frei. Auch bei Verbrennungen benötigt man zuerst Aktivierungsenergie, bevor dann aus einem Brennstoff größere Energiemengen frei werden. Es gibt auch Reaktionen, bei denen ständig Energie zugeführt werden muss, damit sie ablaufen (z.B. die Photosynthese oder das Kochen von Eiern). |
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